BDNF… Was is´n das schon wieder?

Abkürzungen schwirren durch unser Leben – von BMW bis NSA, von ADS bis SUV; manche erkennt und versteht man sofort, bei anderen tut man nur so, und nicht wenige sind einfach unbekannt. Und was bitte ist nun „BDNF“? Brain-derived neurotrophic factor – auf Deutsch in etwa: Vom Gehirn stammender neurotropher Faktor… alles klar!? Wenn wir ein wenig googeln und wikipedieren, lernen wir: Das ist ein Protein, eine Eiweißverbindung, eine Aminosäure, die das Wachstum von Neuronen, also Gehirnzellen fördert. Das ist vielleicht interessant, auf jeden Fall sehr wichtig, wenn es ums Lernen oder auch die Erhaltung von höheren Gehirnleistungen im Alter geht. Oder anders herum: Ohne genügend BDNF können Verknüpfungen im Gehirn – also Lernen! – weniger gelingen; die Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit leidet… Grüße von „AD(H)S“ bis Alzheimer und Demenz…

So weit – so spannend: Und wie kann dieser BDNF nun produziert werden? Dazu braucht es ein heutzutage selten gewordenes Medikament namens BEWEGUNG. „Humane“ Versuche mit Mäusen zeigten, dass zur Entwicklung von Problemlösungsfähigkeit und komplexem Denken schlicht Laufräder der entscheidende Faktor waren – nicht Spielzeuge, noch nicht einmal hochwertige Nahrung. Schade eigentlich, dass ein Fach wie Sport (oder Musizieren) bei „G8“ so ziemlich unter die Räder kommt… es wäre alles so einfach! Mehr dazu demnächst. Mit bewegten Grüßen: Michael Franz

Lernerfolg vom Aussterben bedroht!

Man könnte denken, es wäre längst klar – jedoch: Ob in der Schule (G8 & Co) oder auch in der Erwachsenenbildung, ja selbst bei der schönsten Nebensache der Welt – im Sport – setzt sich eher nicht die Erkenntnis durch, dass lohnendes Lernen (und Trainieren) Voraussetzungen braucht, die immer seltener gegeben sind. Wer im Stress ist oder sich darin glaubt, kann beim besten Willen nicht gut und gesund lernen; denn Mutter Natur hat dann auf das Überlebensprogramm (Flucht oder Angriff oder das geschickte „Totstellen“) umgestellt; die nebenwirkungsfreien Gegenmittel heissen Präsenz, Geistesgegenwart, Gedankenhygiene, Achtsamkeit… ebenso einfach verstanden wie schwierig beherrscht. Was sicher hilft ist körperliche Aktivität – von der Gartenarbeit bis zum Salsa tanzen > „Die Salsa & das Gehirn“ , vom Tischtennis bis zum Treppenlaufen… Die Sache hat jetzt nur noch einen Haken: Haben Sie, hast Du überhaupt genügend Energie zur Verfügung? Einmal für Bewegung und „Action“, zum anderen für das Gehirn: Mangelernährung und Sauerstoffunterversorgung lähmen den Lernmuskel – und Grübeln, Zweifeln, Hadern, Missmotivation u.a. kosten zusätzlich wertvolle Lernenergie! Entscheidend ist also, die bekannt guten Ansätze in eine kluge Verbindung zu bringen. Lernende & Lehrende, Eltern & Trainer sind gefordert -wir helfen gerne! Neues dazu hier und jetzt.